Englischer geht es nicht!

It`s teatime my dear! – Bill Bryson ist wieder reif für die Insel

It`s teatime my dear? Jetzt sofort? Wieso? Naja, lasst es euch erklären.

Den Engländern bleibt im Moment nichts erspart: Erst sind sie nach dem Brexit von ihren eigenen Wahlergebnissen überrascht und dann bekommen sie bei der Fussball EM 2016 schonmal einen Vorgeschmack, wie es ist, wenn man nicht mehr dabei ist. Und dann vergesse ich euch auch noch bei aller Aufregung um mein Lieblingsland diese wunderbare Hör-CD von der Hörverlag vorzustellen. Dabei habe ich mich schon die ganze Zeit darauf gefreut.

Ihr wisst ja: Ich liebe Großbritannien und verschlinge geradezu alles, was damit zu tun hat. Ja, auch Fish and Chips. 😉 Aber nur in unserer Lieblings-Fish-and-Chips – „Bude“ in Notting Hill. Es ist natürlich keine Fischbude, sondern ein sehr cooles Restaurant, wie sich das für Londoners Stadtteil Notting Hill gehört.

It`s Teatime my dear! - No, it`s Fishtime, my dear! ;) Selbst mein nicht-Fisch-essender Bruder mag hier Fisch: Unser Stammlokal in London, Notting Hill.
It`s Teatime my dear! – No, it`s Fishtime! 😉 – Selbst mein nicht-Fisch-essender Bruder mag hier Fisch: Unser Stammlokal in London, Notting Hill.

„It`s teatime my dear!“ ein Hörbuch von Bill Bryson

Bill Bryson ist wieder reif für die Insel - It`s teatime my dear!
Bill Bryson ist wieder reif für die Insel – It`s teatime my dear!
Englischer geht es nicht!
Englischer geht es nicht!

So, jetzt aber zurück zum Hörbuch von Bill Bryson, den die Times als „witzigsten Reiseschriftsteller auf Erden“ feiert. Nach dem Hören von „It`s teatime my dear!“ kann ich das nur bestätigen. Wir haben uns köstlich amüsiert und er schafft es tatsächlich, dass der Zuhörer Lust auf die Insel bekommt. Ich auf jeden Fall, aber mich für eine Reise nach England zu begeistern, ist eigentlich kein Kunststück. Aber ein Amerikaner, der die skurrile Welt der Briten liebevoll auseinander nimmt, ist schon etwas Besonderes, oder?

Und Bill Bryson muss es wissen, denn er reiste bereits 1973 nach England, damals noch als Rucksacktourist. Später lebte er in Großbritannien und arbeitete als Journalist für die Times. Seine witzige Art die Vorurteile den Engländern gegenüber, aber auch geschichtliche Ereignisse humorvoll zu beleuchten, hat bereits sein erstes Englandbuch mit dem Titel „Reif für die Insel“ zum Bestseller werden lassen. Nachdem Bill Bryson dann viele Jahre in England lebte, kehrte er 1996 nach Amerika zurück.

Und nun war er eben „wieder reif für die Insel“

Das Hörbuch wird gelesen von Oliver Rohrbeck, der sonst Ben Stiller seine deutsche Synchronstimme leiht. Er liest toll und schafft es, diesen britischen Touch gut rüberzubringen. Für mich ist das wirklich wichtig, wie ein Hörbuch gelesen wird. Es ist unglaublich, wieviel es ausmacht, ob ein Sprecher mit dem Herzen dabei ist und den Text auch selbst mag, den er liest.

Ich denke, Oliver Rohrbeck hatte Freude an dem Text von „It`s teatime my dear!“. Und wenn es nicht so war, dann will ich es gar nicht wissen. Dann ist er eben einfach ein guter Sprecher.

Im Übrigen ist das Hörbuch nicht nur unterhaltsam, sondern auch noch sehr lehrreich. Oder wußtet ihr wie der Big Ben eigentlich richtig heißt? Oder dass man einen Test mit teilweise sehr merkwürdigen Fragen absolvieren muss, wenn man in Großbritannien leben möchte?

Charli im Glück mit Big Ben und „Big Brother“, aber wie heißt der Turm denn nun wirklich? Bill Bryson wird es euch verraten.
Charli im Glück mit Big Ben und „Big Brother“, aber wie heißt der Turm denn nun wirklich? Bill Bryson wird es euch verraten.
Auch diese wechselnden Kunstwerke auf "The fourth Plinthe", dem vierten Sockel des Trafalgar Square sind in meinen Augen sehr britisch. Im Moment trohnt dort ein Pferdeskelett, aber ich kann mich auch noch gut an den blauen Gockel erinnern.
Auch diese wechselnden Kunstwerke auf „The fourth Plinthe“, dem vierten Sockel des Trafalgar Square sind in meinen Augen sehr britisch. Im Moment trohnt dort ein Pferdeskelett, aber ich kann mich auch noch gut an den blauen Gockel erinnern.

Lernen mit Hörbüchern

Ich persönlich liebe es, wenn so kleine Anekdoten dazu führen, dass mein Allgemeinwissen wächst und könnte mir vorstellen, dass diese Art der Wissensvermittlung auch unseren Schulalltag bereichern würde. Aber dazu bräuchten wir Lehrbuchautoren, die wie Bill Bryson sind, oder wenigstens Lehrer wie ihn. Ach das wäre cool. Aber solange wir die nicht haben, hören wir eben „It`s Teatime my dear!“ und lernen etwas über England. Am besten mit einer Tasse Tee natürlich. Und Scones, und Gurkensandwich…

Und wenn ihr noch ein paar visuelle Eindrücke braucht, um zu erkennen, dass England wirklich eine Reise wert ist, dann schaut doch noch einmal mein Video der „Visit GREATBritain“ Kampagne an:

 

Na, seid ihr jetzt auch reif für die Insel? Dann könnt ihr euch hier bei Amazon gleich die CD bestellen:

Oder ihr schaut mal bei audible.de vorbei, da gibt es das Hörbuch auch. Im Übrigen könnt ihr euch hier gleich für einen kostenlosen Probemonat anmelden.

Ich kann dies nur empfehlen. Schliesslich versuche ich mich ja gerade im Sprachenlernen per Hörbuch, warum sollte man dann nicht auch mal per Hörbuch verreisen? 😉

Entweder ihr nehmt sie mit auf Reisen, die CD von Bill Bryson, oder ihr verreist einfach mit ihr. Ganz wie ihr wollt! "It`s teatime my dear!".
Entweder ihr nehmt sie mit auf Reisen, die CD von Bill Bryson, oder ihr verreist einfach mit ihr. Ganz wie ihr wollt! „It`s teatime my dear!“.

 

 

 

 

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