Osterballade zum Ostermontag

Zu Ostern gibt es für meine Eltern immer auch was Selbstgemachtes – natürlich von mir!

Da wir gerade im Deutschunterricht das Thema Balladen haben, versuchte ich mich dieses Jahr mal an einer Osterballade. Zwei Tage habe ich daran gearbeitet und das Ergebnis seht ihr hier:

Das Osterhäschen

Eine Ballade von Charlotte

Ostern 2015

Es war einmal, vor langer Zeit,
Ein junges Häselein,
Das mochte zwar ganz klein und zart,
Doch trotzdem mutig sein.

Aber niemand wollt’ ihn mögen,
Mit dem kleinen Puschelschwanz,
Beim Spielen stand alleine er,
Und man vergaß ihn sogar fast ganz.

Doch eines Morgens dacht’ er sich:
Was hab ich nur gemacht?
Das ich jetzt so alleine bin
Und niemand mit mir lacht!

Nach langer Zeit des Denkens
Hatte er eine Idee,
Was er doch tun könne,
damit er nicht mehr so alleine steh’.

Er wollte hoch zur Menschenwelt,
Aus seinem Bau heraus,
Doch wär’ er nicht ganz vorsichtig
Dann wär’ es mit ihm aus.

Gerüstet mit allem, was ein Hase braucht
Geht er hinauf zur Menschenwelt,
Wo er nach langer Müh’
Landet auf einem Feld.

Die grünen Gräser wiegen sich
im frühlingssanften Wind.
Und bald schon kommt herbeigehüpft
Ein glücklich singendes Kind.

Das Häschen legt nieder schnell
Was er als Geschenk hierlassen will
Und flüchtet dann, so schnell es kann,
Vor der kleinen Jill.

Das Mädchen Jill entdeckt sofort,
Was dort im Rasen liegt.
Es ist ein grün gesprenkeltes Hühnerei
Das sich an die Hand des Kindes schmiegt.

Unten in der Hasenwelt
Geht es rasant zu.
Denn das sonst so schweigsame Häselein
Gibt gar keine Ruh’.

Es erzählte alles,
bis zum Kind.
Könnt ihr euch vorstellen
Wie die anderen ausgeflippt sind?

Seitdem kommen die Häschen immer wieder zu uns
Und verstecken mehr grün gesprenkelte Eier,
Und deshalb machen wir daraus jedes Jahr
Eine wunderbare Feier!

 

Osterhasi
Osterhasi

 

Meinen Eltern hat sie jedenfalls gefallen und sie waren – wie Eltern nunmal so sind – sehr gerührt. Zu der Ballade gab es auch noch allerlei Süßkram und für jeden eine selbstgebastelte Osterkarte. Und damit sich die ganze Bastelei auch lohnt, hab ich euch gestern ein Foto davon als Ostergruß gesendet.

Ich hoffe, ihr hattet gestern auch so tolles Wetter wie wir. Bei uns ging die Sucherei um 11.00 Uhr im geschmückten Ostergarten los und wir saßen bis 18.00 Uhr am Feuertopf und haben uns gruselige Ostergeschichten erzählt. Nein, Scherz! Aber manche Geschichten aus Omas und Opas Vergangenheit waren zwar nicht gruselig, aber für uns unvorstellbar. Mein Opa hat zum Beispiel immer  das gleiche Holzpferd bekommen, was mal grün oder rot gestrichen war. Und er hat sich darüber gefreut. Ob wir uns heute darüber noch so freuen würden?

Naja, vielleicht… Aber ich hatte auch nichts gegen die vielen anderen Geschenke, die ich gestern gefunden habe. Es war eine Menge neuer Lesestoff, aber auch „Schau- und Hörstoff“ dabei, nämlich der Film „Die Bücherdiebin“ und die CD „Wer nichts weiß, muss alles glauben“ gelesen von Harry Rowohlt, muss gut sein! Ich werde berichten…

 

Osterjuwel im Baum
Osterjuwel im Baum

Und hier ist etwas ganz Besonderes darin! Damit die Spannung erhalten bleibt, gebe ich euch nur ein paar Tipps:

Es sind Bücher, und die ersten 2 Teile habe ich schon als Film gesehen, weil der 3. Teil noch nicht verfilmt wurde. Schaut mal auf meinen Instagram-Account, vielleicht findet ihr dort einen Hinweis…

So, jetzt muss ich meine Schulsachen zusammenpacken, denn morgen geht die Schule wieder los! Ich wünsche euch auch einen schönen Schulstart! Oder habt ihr etwa noch Ferien?

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