Lasst uns über Hummeln und Bienen sprechen

„Hmmm, über Hummeln und Bienen sprechen…??? 

Da gibt es seit Ewigkeiten keinen neuen Blogpost auf frischgelesen.de und dann will Charli über Bienen und Hummeln schreiben? Alles klar! Ihr fällt nichts mehr ein… “ 

Nein, ich wollte einfach lange Erklärungen zur erneuten Blogpause umgehen und komme direkt mit einem (mir) wichtigem Thema daher. Als Wiedergutmachung quasi. 😉

Und es gibt Blumenbilder! Oh, wie schön!

Ganz egal, sie sind beide puschelig und irgendwie süß.
Hummeln oder Bienen, das ist hier die Frage

Vom großen Bienensterben habt ihr sicher alle schon einmal etwas gehört und ich habe mich da mal etwas belesen. Das Internet ist voll von interessanten, aber auch von unsinnigen Artikeln über das Aussterben unserer Bienen. Und ganz oft wird auch der gute alte Mister Einstein zitiert, der sich wohl auch schon den Kopf über die Bienen zerbrochen haben soll. Aber wie bei vielen Zitaten hat Albert Einstein wohl nie behauptet:

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Biene mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“

Klingt natürlich sehr dramatisch, ist aber frei erfunden.

Und trotzdem sollten wir etwas für unsere kleinen summenden Freunde, wie Bienen und Hummeln tun

Die Möglichkeiten auf die für Insekten schädlichen Pestizide zu verzichten liegt in den Händen der Landwirtschaft und auch gegen die Varroamilbe können wir wahrscheinlich allein nichts ausrichten. Doch wir können in unserer Umgebung Fress-Alternativen und bienenfreundliche Unterkünfte bieten. Vielleicht können wir in unseren Gärten, Balkonen oder auf Stadtwiesen Pflanzen anbauen, die den Brummern gut schmecken und und besser bekommen.

Im Stadtgarten muss dann eventuell ein Obstbaum reichen.
Streuobstwiesen sind wohl sehr bienenfreundlich.
Und freuen nicht nur Bienen und Hummeln
Wildrosen stehen auch auf der Speisekarte einiger Insekten.
Lasst uns dafür sorgen, dass sie wieder kommt.
Eben war noch eine Biene da.

Ich habe mich mal belesen und eine Auswahl an Pflänzchen gefunden, mit denen wir dann zukünftig unsere Blumenwiese oder Gärten schmücken sollten. Hier also meine Speisekarte:

Vielleicht habt ihr noch Tipps?
Meine Speisekarte für Bienen bietet natürlich nur eine Auswahl 😉
  • Schafgarbe
  • Glockenblume
  • Hornklee
  • Wiesensalbei
  • Vogel- und Zaunwicke
  • Margerite
  • Weißdorn
  • Schlehe
  • Wildrosen
  • Kirsche und Zierweide
  • Küchenkräuter wie Salbei, Lavendel, Thymian
  • Taubnessel, Schwarznessel
  • Distel

Es gibt sicher noch viel mehr Pflanzen, die dann auch noch Schmetterlinge anlocken und nicht nur summendes Getier, aber für den Anfang reicht es wohl erstmal. Inzwischen entstehen ja auch viele Blühstreifen an den Straßen und Wildwiesen in Parks. Das wird sicher auch helfen.

„Also, was darf es denn heute sein, liebes Bienchen?“

Im Übrigen sind wir in guter Gesellschaft als Bienenschützer, denn auch Stars wie Troian Bellisario aus „Pretty Little Liars“ machen sich für die Insekten stark. Und ihr kaufe ich es auch wirklich ab, denn die Schauspielerin scheint sehr naturverbunden und sympathisch zu sein.

Außerdem haben wir jetzt eine super tolle Ausrede, wenn es um Gartenarbeit geht. Wir lassen es nämlich natürlicher für die Bienen. Sie mögen es so viel lieber, zum Beispiel können sie in alten hohlen Baumstämmen ihre Nester bauen. Es gibt im Netz natürlich auch eine Menge Anleitungen zum Bau von Bienenhotels. Ist doch eine tolle Ferien-Bastel-Idee, oder? 😉

Also müssen wir ihnen Alternativen bieten.
Abgeerntete Felder bieten leider keine Nahrung für Bienen und Hummeln.
Summmmmmmm...
Die Lavendelfelder in der Provence sind natürlich ein Bienenparadies.
Wenn wir dies alles von Hand bestäuben müssten, da wären wir ganz schön beschäftigt.
Und wenn wir nett zu unseren Bienen sind, dann gibt es im Herbst so leckere Früchte.
Und den gab es dann jeden Morgen zum Frühstück.
In diesem wunderschönem Hotel im Burgund hat der Besitzer seinen eigenen Honig produziert.

Ich hoffe, ihr denkt an meine Worte, wenn ihr das nächste Mal eine hungrige Biene vom Tisch vertreibt. Natürlich solltet ihr beim Essen immer aufpassen, wir wollen ja keine Biene oder Hummel verschlucken. Doch die Fliegenklatsche ist verboten! Ist ja wohl klar, oder?

Aber etwas anderes würde ich von euch auch nicht erwarten.
Wenn sich dann mal eine Biene oder Hummel an euren Frühstückstisch verirrt, solltet ihr sie behutsam weglocken.

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6 Responses to "Lasst uns über Hummeln und Bienen sprechen"
  1. Das ist ein schöner Artikel über die Bienen und Hummeln! Ich habe kürzlich auch eine Wildblumenwiese angelegt, aber noch wächst gar nichts 🙂 Gut finde ich, dass Du nicht in die allgemeine Panikmache zu diesem Thema verfällst und dass Du hier so außergewöhnlich schöne Fotos zeigst, das ist ein wahrer Schmauß für die Augen. Danke!
    xx Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

    • Oh, Dankeschön liebe Rena,
      Deine Wildblumen kommen ganz sicher noch. Ich finde solche Wiesen auch total schön und unser Garten ist auch eher wild. 😉
      Ja, diese Panikmache mag ich auch nicht und der angebliche Einstein-Spruch hat mich neugierig gemacht, was da wirklich dran ist.
      Aber trotzdem finde ich es natürlich wichtig, auf Bienen zu achten. 🙂
      Liebe Grüße
      Charli

  2. Generell gibt’s ja einfach auch viele Blumen nicht mehr so oft in den Gärten und Wiesen, die Bienen sehr mögen… hab da vor kurzem mal einen interessanten Beitrag dazu im Radio gehört.
    Der Opa meiner Mama hatte selbst Bienen und das ist wirklich ein sehr interessantes Thema. Allerdings ging mit der Zeit leider (aber auch weil von den anderen her Zeit und Interesse fehlten; man würde sich wundern wie viel Pflege Bienenstöcke brauchen, gerade wenn man von ihnen Honig nimmt) viel Wissen dahingehend verloren…

    Das (also mit New York und dem Schock) kann ich gut verstehen! Ich war damals bei meinem ersten Mal in Amerika zunächst in LA und schon fast enttäuscht… erst in San Francisco hat mich dann die große Liebe gepackt! Allerdings ist das meiner Meinung nach eine der schönsten Städte in Amerika. An sich komme ich eher wegen den Landschaften dorthin. 😉

    • Hallo Christine,
      es ist wohl ein sehr umfangreiches und interessantes Thema. Das habe ich bemerkt, als ich den Post geschrieben habe. Da habe ich mich auch bei vielen Artikeln festgelesen.
      Oh, ich kann es mir vorstellen, dass die Bienenzucht sehr zeitaufwendig ist und ich finde es toll, dass es wohl immer mehr wieder in Mode kommt. Ich hätte wahrscheinlich zu viel Angst vorm Stechen. 😉

      San Francisco hat mich auch total beeindruckt und bei unseren Ausflügen fand ich die kalifornische Landschaft spektakulär. Naja, und dieses Lebensgefühl… Du bist wahrscheinlich noch da, oder? Ich bin schon sehr gespannt auf deine Fotos. 🙂
      Wünsche dir noch viel Spaß und liebe Grüße!
      Charli

      • Mich wundert es ja ehrlich gesagt ein bisschen, dass das mit den Bienen wieder in Mode kommt. Ist natürlich gut für die Bienen, aber wie gesagt: die brauchen echt viel Pflege und Aufmerksamkeit! Gut, ich kenne mich da nicht näher aus und weiß nicht, ob sich der Trend auch darauf bezieht von den Bienen wirklich Honig zu bekommen oder sie „nur“ zu halten. Das macht dann doch einen großen Unterschied.

        Nein, nein. Leider war ich zum Zeitpunkt des Posts schon wieder daheim. Auf Reisen nehme ich mir immer eine Pause vom Bloggen. 😉

        • Oh, sorry für das späte Antworten! Wir sind gerade erst wieder aus dem Urlaub zurück und seit gestern ist schon wieder Schulzeit, da habe ich mir auch mal eine Pause vom Bloggen gegönnt. 😉
          Ich glaube diese Liebe zu den Bienen hat mit „neuer“ Naturverbundenheit und mehr Umweltbewusstsein zu tun. Naja, und für Städter ist es eventuell entspannend. Dass es viel Arbeit bedeutet, habe ich beim Durchlesen der Artikel auch festgestellt, aber ich finde es toll, wenn Menschen so ihre Freizeit verbringen. Ich hätte allerdings, wie bereits geschrieben, zu viel Angst vorm gestochen werden. 🙂

          Ja, die Reisen sind leider immer viel zu schnell vorbei und die Sommerferien auch. 😉
          LG und ich wünsche dir ein schönes WE!
          Charli

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