Charli und die Pokémon: Gotta catch em all!

Na, hat euch auch schon das Pokémon-Fieber ergriffen und ihr lauft mit Handy in der Hand durch die Stadt und regt euch auf, wenn das 23.000ste Rattfratz auf dem Bildschirm erscheint? Denn so geht es mir seit ich ein stolzer Pokémonjäger bin.

Gotta catch em all!

Das frühere Motto gilt auch immer noch. Denn das Prinzip des Spiels ist, durch die reale Welt zu laufen und dabei, mit Hilfe von Pokébällen, Pokémon zu fangen. Natürlich soll man mit seinen gefangenen Pokémon dann auch in Arenen kämpfen und Geld verdienen, indem man seine Pokémon in diesen platziert. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn man auch wirklich rausgeht und herumläuft. An Pokéstops kann man Items ergattern, die man für Kämpfe oder sonstiges immer gut gebrauchen kann.

Charli jagt mit ihrem Handy Pokémon in den Ruinen der Zitadelle von Blaye
Seid bereit für die unfassbare Pokémontrainerin Charli!

Ich finde die Idee des Spiels wirklich super. Menschen sitzen nicht mehr nur zu Hause und starren auf’s Handy, sondern sie müssen nun spazieren gehen, um im Spiel weiterzukommen. Praktisch ist auch, dass es bei mir um die Ecke eine Arena gibt, in der ich und meine Pokémon ein bisschen üben können.

Aber bitte passt immer auf den Verkehr auf der Straße und eure Mitmenschen auf!

Im neuen Update wird das aber auch sehr oft erwähnt und es gibt jetzt auch eine Geschwindigkeitserkennung. Wenn du also zu schnell „gehst“, erkennt es das Spiel und es erscheint eine Mitteilung, dass du nicht am Steuer spielen solltest. Finde ich sehr gut.

Ein Taubenschwänzchen an einer Blüte
Und wenn ihr aufmerksam seid, findet ihr auch reale Pokémon! Dieses Taubenschwänzchen habe ich auf Pokémonjagd gefunden.

So wirklich angefangen, Pokémon zu fangen, habe ich erst in unserem Frankreich-Urlaub. Und das Hotel in Blaye hatte die perfekte Umgebung, um auf Pokémonjagd zu gehen. Es lag schließlich inmitten einer großen alten Zitadelle.

Abends, wenn Mama sich für das Abendessen fertig gemacht hat, sind Papa und ich dann immer losgezogen, um unsere übliche Runde zu drehen. Dabei haben wir reichlich Eier ausgebrütet, neue Pokémon gefangen und entwickelt. Und wir waren nicht die einzigen auf Pokémonjagd, ist klar. Uns kamen haufenweise Leute mit Handys in der Hand entgegen oder sie saßen auf der Bank neben dem Pokéstop mit Lockmodul. Einmal schaute mich ein Franzose an, der gerade mit seiner Familie spazieren ging. Er lachte und fragte: „Pokémon?“

Ist doch toll, wenn die Menschen auf diese Weise ins Gespräch kommen, oder? Und das waren wirklich Leute aller Altersgruppen. Ja klar, es gibt natürlich auch schon wieder die Meckerer. Aber die gibt es doch immer, ist mir egal!

Mädchen mit Handy
Warte, ich schau gleich in die Kamera, erstmal muss ich meinen Gegner besiegen…
Mädchen in Siegerpose
…und gewonnen! Nein, Spaß, Relaxo hat mich plattgemacht! 🙁

Inzwischen ist meine Sammlung schon ganz schön gewachsen, aber um auch mal der „King“, bzw. die „Queen“ einer Arena zu werden, muss ich noch ein bisschen fangen, brüten und entwickeln. Mir geht es aber hauptsächlich um den Spaß.

Charli übt besser noch ein bisschen und lässt ihre Pokémon groß und stark werden… 😉

Früher habe ich mit meinem Papa immer mit den Pokémon-Sammelkarten gespielt. Kuscheltiere und Spielfiguren, in Form von Bisasam, Pummeluff etc., gab es bei uns zu Hause auch recht viele. Denn auch mein Brüderchen war ein großer Pokémon-Fan. (Wahrscheinlich einer der Ersten, er ist ja schon ein alter Hase. ;))

Also ist es umso toller, jetzt wieder mit Pokémon zu spielen. Ein Stück Kindheit sozusagen. Obwohl ich das irgendwie komisch finde, mit 14 schon von seiner „Kindheit“ zu sprechen. Denn, sind wir nicht eigentlich noch mittendrin in unserer Kindheit? 🙂

Auch mein altes Nintendo DS-Spiel von Pokémon habe ich jetzt wieder hervorgekramt, weil mich Pokémon GO wieder daran erinnert hat.

Mädchen mit Brille und erstauntem Blick
Oh mein Gott, ein Level-Aufstieg!
Nächtliche Pokémonjagd. Charli ist bereit!
Nächtliche Pokémonjagd. Charli ist bereit!

Trotzdem solltet ihr euch bewusst sein, dass ihr auch noch Dinge mit euren Freunden unternehmt. Und immer schön aufpassen, dass sich der Freund neben euch nicht langweilt, weil er eventuell kein Pokémonfänger ist. Aber vielleicht spielt ihr alle zusammen Pokémon und dann ist es auch auch wirklich cool. Wie spazieren gehen mit Freunden sozusagen. Und sollte irgendwann eine langweilige Wanderung mit der Familie anstehen, irgendein Ei ist doch immer auszubrüten, oder? Oma und Opa freuen sich in jedem Fall, wenn ihr mitkommt. Das nennt man dann „zwei Fliegen mit einer Klappe“ oder mit einem Pokéball schlagen.

Beim nächsten Mal, wenn ich einem Pokémonjäger entgegenkomme, werde ich einfach mal anfangen zu singen: „I wanna be the very best, that noone ever was!“ Haha, nein! Ich denke es reicht auch, einfach mal zu lächeln oder freundlich zu sein. Aber das sollten wir natürlich nicht nur zu anderen Pokémon-Verbündeten sein, sondern lasst uns einfach zu allen Menschen freundlich sein. Ja, auch zu den griesgrämigen! Aber das war ja ein ganz anderer Post… 🙂

In diesem Sinne: „Gotta Catch ‚Em All!“

Teenager in der Zitadelle von Blaye
Na, dann: Auf geht’s! Mewtu, ich komme!
2 Responses to "Charli und die Pokémon: Gotta catch em all!"
  1. Ach du hast hier ja auch drüber geschrieben. 😀

    Und: WOW! Dein Blog ist echt gut, hätte nicht gedacht, dass du noch so jung bist. Wenn ich das mit meinem 14-jährigen Ich vergleiche…..

    Mach weiter so. 🙂

    • Ja, mich hat das Pokémon-Fieber auch voll erwischt. 🙂
      Und Dankeschön für dein Lob. Freut mich, dass dir mein Blog gefällt.

      Liebe Grüße, oder eher Gute Nacht! 🙂
      Charli

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