„Die Mühle“ von Elisabeth Herrmann

Ich habe lange keinen richtigen Thriller mehr gelesen. Also kam mir „Die Mühle“ von Elizabeth Herrmann gerade richtig. Ein bisschen Grusel zum Herbstanfang. Auch wenn viele noch dem Sommer ein bisschen nachtrauern, dürfen wir uns doch trotzdem schon ein paar spannende Thriller freuen! Halloween steht vor der Tür und „Die Mühle“ ist mit Sicherheit ein cooler Tipp für einen gruseligen Herbstabend.

Und hier also meine erste Empfehlung für den Leseherbst. „Die Mühle“ hat mich ganz besonders begeistert. Das schonmal gleich vorweg, für diejenigen unter euch die keine Zeit haben. Ist ja auch richtig, wir sollten Bücher lesen und nicht super lange Rezensionen.

Aber ein bisschen will ich euch trotzdem noch über „Die Mühle“ von Elisabeth Herrmann erzählen.

Angenehme Träume wünsche ich euch nach dieser Lektüre. ;)
„Die Mühle“ von Elisabeth Herrmann

Lana trifft beim Studium auf Johnny, einen Jungen aus ihrer alten Schule, der zwei Jahre älter und Mitglied der Clique „The Court“ gewesen war. In dieser Gang waren nur die absolut Coolen, die Unnahbaren, vor denen alle Respekt hatten und zu denen man gern gehören wollte. Jeder, wirklich jeder, kannte sie, doch nur wenige durften sich Mitglieder nennen.

Jetzt treffen die beiden zufällig wieder zusammen und er erzählt ihr, er sei eigentlich zu einem Cliquen-Treffen eingeladen. Doch durch einen Sturz kann er der Einladung nicht folgen und bittet Lana für ihn zum Treffen nach Karlsbad zu fahren.

Dort angekommen sind die sechs Freunde wenig begeistert, dass nicht ihr siebentes Cliquenmitglied auftaucht. Doch schnell werden die Feindseligkeiten von mysteriösen Geschehnissen überschattet: Wo kommen die Zettel mit rätselhaften Nachrichten her, die plötzlich auftauchen? Wer hat das alles organisiert und die Einladungen verschickt? Bis irgendwann der erste von ihnen einfach verschwindet…

Vom ersten bis zum letzten Satz ist man völlig gebannt und mag „Die Mühle“ gar nicht mehr aus der Hand legen.

Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und was als nächstes passiert. Trotz der düsteren Stimmung gibt es auch Stellen zum Schmunzeln, denn Elisabeth Herrman hat einen sehr jugendlichen, humorvollen Schreibstil. Ich mag es, wenn man zwischen der ganzen Anspannung auch mal aufatmen kann. Das Buch ist tiefgründig und nachdenklich, kein platter Thriller  mit reiner Effekthascherei.

Ja, und der Kenner sieht natürlich schon am eindrucksvollen Cover eine „Krabat“-Verbindung. Aber was es damit Aufsicht hat, solltet ihr selbst herausfinden.

Spannung pur bei "Die Mühle" von Elisabeth Herrmann
Einer meiner ersten Herbstfavoriten für 2016

Sicher wird die „Die Mühle“ auch nicht mein letztes Buch von Elisabeth Herrmann sein. Ich habe auch schon ein paar interessant klingende Bücher von ihr gefunden, die wandern jetzt auf meine Bücher-Wunschliste. Gut, dass bald Weihnachten ist!

Die Autorin Elisabeth Herrmann veröffentlichte schon viele Bücher, wie ihr eben sicher schon bei meinem Geschwärme bemerkt habt. Der Durchbruch gelang ihr mit dem Buch „Das Kindermädchen“. Heute ist sie eine erfolgreiche Schriftstellerin. Die meisten ihrer Bücher wurden verfilmt, sie erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den deutschen Krimipreis 2012. Elisabeth Herrmann lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Ich, für meinen Teil, liebe Krimis und Thriller. Daher hat mich „Die Mühle“ sofort angesprungen und begeistert natürlich auch. Seid ihr ebenfalls so große Thriller-Fans? Dann ran an dieses Buch!
Ich denke, „Die Mühle“ ist kein wirkliches Jugendbuch, sondern eher ein „All-age-Thriller“, für Leseratten, die sich gerne gruseln.

Erschienen ist das Buch im cbt-Verlag. Und falls ihr es gleich kaufen wollt, könnt ihr das gerne hier gleich bei Amazon tun:

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