Friday I’m in love… with music!

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Kaum bin ich von meiner Klassenfahrt nach England zurück, fängt der Trubel gleich wieder an. Trubel klingt so negativ, dabei war mein Freitagabend rundum positiv!

Aber mal von Anfang an: England war einfach toll. Deshalb wird es hier dafür noch einmal einen extra Post geben, mit ganz vielen Bildern und Eindrücken für Euch. Und beeindruckt von all diesen Impressionen hatten wir uns Donnerstagnacht auf den Heimweg gemacht. Sonst war unser Bus immer höllisch laut, aber in der Nacht waren wir alle schnell ins Traumland abgebogen. Zumindest, so gut es ging. Diejenigen, die sich auf den Teppichboden in den Gängen gelegt hatten, sahen aus, als hätten sie besser geschlafen, als Leute (wie mich), die auf den Sitzen dösen durften.

Aber scheinbar gab es trotzdem auch für mich genug Schlaf…

Denn am folgenden Freitag, dem 22. Juni 2018, stand ein Konzertabend an, auf den ich seit Wochen aufgeregt gewartet habe: BERLIN SYNDROME feierte nämlich im Moritzhof Magdeburg seine Record Release Party für ihr neues Album „Sweet Harm“.

Das neue Album von BERLIN SYNDROME
„Sweet Harm“, natürlich signiert! 😀

Ich hatte vorher wirklich Bedenken, dass unser Bus vielleicht doch erst viel später ankommen würde, zu spät für das Konzert. Aber, aber! Unser Bus kam glücklicherweise viel früher an, als erwartet. Nichts stand einem perfekten Abend mehr im Weg!

Also… Die Party konnte kommen!

Bevor ich hier beginne von dem Abend und richtig guter Musik zu schwärmen, möchte ich noch eine Kleinigkeit, über die ich wirklich stolz bin, hinzufügen: Im April hatte ich mit BERLIN SYNDROME ein Interview führen können, im Rahmen eines Schulprojektes. Ich war ja von dem Punkt an, als ich die Band erstmals musizieren gesehen und gehört habe (erinnert ihr euch, das war damals hier), ein Fan und verfolgte ihr musikalisches Schaffen.

Das zweite Konzert von ihnen, das ich besucht habe.
„Berlin Syndrome“ letztes Jahr auf dem Magdeburger Festival „Die Insel“

Wer hätte mir dann sonst in den Kopf kommen sollen, als unsere Lehrerin sagte, wir sollten die mitteldeutsche Musikkultur vorstellen?

Dann sprach ich plötzlich mit den fünf Musikern über Skype und erfuhr so viel Interessantes. Das war wirklich aufregend für mich und ich steckte danach so viel Herzblut in meine Arbeit. Ich wollte auch diejenigen, die meinen Text lesen würden, mit meiner Begeisterung anstecken. Aber ihr könnt euch denken, dass ich damit viel zu hohe Erwartungen an die Schule gestellt hatte. Doch was für mich viiiiiiel mehr gezählt hat, war, dass BERLIN SYNDROME selbst meine Arbeit toll fand. Und ganz ehrlich, das ist doch eine viel größere Ehre als die Bewunderung einer Lehrerin, oder? 😉

Zumindest sehe ich das so. :)
Ein Lob von den Musikern selbst ist doch eh viel cooler!

Ehrlich gesagt, ist mir mein eigenes Werk zu schade, es im Schrank verkommen zu lassen und deshalb habe ich entschieden, meine Musikarbeit in vielleicht etwas verkürzter Form hier auf meinem Blog zu posten. Nicht heute, denn dann würde dieser Post in einer einzigen Sintflut der Wörter enden. Aber bald… Ihr könnt gespannt bleiben! 😉

Zurück zu den aktuelleren Ereignissen!

Kurz und knackig kann man meinen Freitagabend zusammenfassen: Er war einfach klasse! Ein gutes Konzert ist etwas, was mich wirklich glücklich macht und letzte Woche war ich einfach überglücklich.

BERLIN SYNDROME haben mit ihrer neuen Platte „Sweet Harm“ gleich nochmal einen draufgelegt. Die Musik, die vorher schon sehr gut war, ist noch besser geworden. Ihr Sound ist auf eine positive Weise düsterer, die Songs noch aufwendiger und die Fans sind auch mehr geworden. Kein Wunder!

Ich habe durchgehend getanzt, stand keinen Moment still. Vor und neben mir bewegten sich die Zuhörer und alle waren dabei. Die Musik riss einen mit und viele konnten auch schon stellenweise mitsingen. Ja, auch ich! 😀

Neben BERLIN SYNDROME, bei denen man ja eh schon auf gute Musik vorbereitet war, spielten noch „We had to leave“ als Vorband. Ich kannte sie bisher noch nicht, aber ich war froh, die Drei an dem Abend gehört zu haben. Ihre Musik gefiel mir richtig gut und wir holten uns am Ende des Abends auch prompt ihre CD. Kurz konnten wir uns auch mit ihnen unterhalten. Sie sind wirklich sympathisch und alle Drei sind Lehrer. Ja, richtig gelesen! Zugegeben, ich kenne keinen Lehrer aus meinem Umfeld, der in einer Band spielt… 😉

Natürlich habe ich mir die CD auch signieren lassen.
„We had to leave“ bereichert nun auch meine Plattensammlung!

Hach, ich könnte wahrscheinlich gar nicht mehr aufhören von dem Konzert zu schwärmen. Würde mein Papa jetzt schreiben können, wie happy ich war, als wir nachts nach Hause gefahren sind: Ich hatte mir extra die gleich erworbene „Sweet Harm“-Platte und die „We had to leave“-CD signieren lassen und legte beides nicht mehr aus der Hand. Bevor wir in das Auto stiegen, sagte mein Papa: „Komm, Charli, wir packen die beide nach hinten, damit sie nicht kaputt gehen.“ „Nein, nein, die nehme ich mit nach vorne…“, antwortete ich schnell und umklammerte die Musikobjekte die gesamte Fahrt.

Erst wieder zu Hause, als ich sie zu unserer Plattensammlung gelegt habe.
Ich hab sie nicht aus der Hand gegeben!
Sooo happy!
Und jetzt ist meine Musiksammlung wieder gewachsen. 🙂

Es war ein so schöner Abend. Die Musik, die Menschen, die Location, alles. Und jetzt habe ich endlich eine BERLIN SYNDROME Platte im Regal zu stehen! Ihr wart schließlich die erste Band, die ich in meinem Leben interviewt habe. Und ihr habt mich sogar gleich erkannt, als ich an eurem Merch-Stand war. Das hat mich noch glücklicher gemacht. (Ging das, noch glücklicher?) 😀

Danke an BERLIN SYNDROME und We Had To Leave, für diesen tollen Abend (inklusive Foto mit mir)!

Danke, dass ihr uns all die beeindruckende Musik schenkt!

Seht ihr wie glücklich ich bin?
BERLIN SYNDROME and me
Nochmal glücklich :)
Neuentdeckung des Abends: We had to leave und ich

Und da man Musik natürlich noch besser selbst hören als beschreiben kann, hier noch ein paar Videos:

Berlin Syndrome

We had to Leave

Oder hier noch ein paar Eindrücke von der Record Release Show:

2 Responses to "Friday I’m in love… with music!"
  1. Live Musik ist auch einfach etwas tolles! Noch mal viel besser als auf CD etc pp.
    Mein letztes Konzert ist jetzt auch einfach wieder viel zu lange her; merke ich gerade wenn ich mir das hier alles so durchlese… 😉

    Haha, deine Iseosee Geschichten sind aber auch nicht schlecht! Einfach mal einen Tag länger geblieben und keiner merkt´s? Super!
    Das mit den Touristenmassen jetzt ist natürlich schade… gerade wenn man schon Jahre vorher gerne da war. Ich war jetzt natürlich zu einer Zeit, in der der See echt nicht nicht überlaufen war. Aber ich schätze im Sommer sieht es nun ganz anders aus!
    Wegen der Jahreszeit hielt es sich bei uns am Gardasee zum Glück auch immer noch in Grenzen.

    • Hey Christine,
      Oh man. Es tut mir wahnsinnig leid, dass dein Kommentar hier so ewig auf meinem Blog warten musste! Irgendwie habe ich in letzter Zeit frischgelesen.de ganz aus den Augen verloren… 🙁 Aber hier bin ich ja wieder!
      Ich finde auch, dass es einfach noch ein ganz anderes Gefühl ist, Musik live zu hören. Deshalb halte ich auch immer Augen und Ohren auf, damit ich ja nichts verpasse.

      Ich denke auch, man muss einfach die richtige Zeit abwarten, um an solch hoch frequentierte Plätze zu fahren. Und ich finde, der Iseosee ist auf jeden Fall eine Reise wert. Mal sehen, ob es uns da auch noch einmal hinverschlägt. Dann aber in einer Jahreszeit, wo es dort ruhig und entspannt zu geht. 🙂

      Liebe Grüße,
      Charli

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