Alles, was ihr für den Burger braucht

„Margos Spuren“ von John Green – Oder, ich möchte nicht nach Orlando

Von dem amerikanischem Autor John Green habt ihr sicher schon einmal gehört. Spätestens seit sein Buch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ verfilmt wurde, ist er ja in aller Munde. Ich habe allerdings weder das Buch gelesen, noch den Film gesehen. Mit traurigen Geschichten bin ich immer etwas vorsichtig, weil sie mir dann oft nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Aber da ich auf jeden Fall etwas von John Green lesen wollte, habe ich mich für „Margos Spuren“ entschieden, da es auch hier bald den Film dazu gibt. Die Rolle der Margo spielt Cara Delevigne und die finde ich ja sowieso obercool. Da ich das allerdings schon beim Lesen des Buches wusste, war es schwer sich Margo anders vorzustellen. Naja, ich finde Cara Delevigne passt wunderbar als Margo und ich freue mich schon riesig auf den Filmstart Ende Juli.

Jetzt aber zurück zum Buch. Der Schreibstil von John Green ist absolut toll und ich werde seine anderen Bücher sicher auch noch lesen.

Wichtige Hinweise auf Margos Spuren
Wichtige Hinweise auf „Margos Spuren“

Margos Spuren“ von John Green beginnt von Anfang an sehr spannend und ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Die Protagonisten sind gut beschrieben und auch die Dialoge gefallen mir. John Green hat offensichtlich auch einen sehr jugendlichen Humor und hat mich oft schmunzeln lassen, an manchen Stellen musste ich richtig laut loslachen. Nein, ich werde nichts verraten. Ihr sollt es ja selbst lesen.

Aber das Buch stimmt auch nachdenklich, denn es geht irgendwie um das Erwachsenwerden und den Abschied von mancherlei kindlichen Vorstellungen, wie das Leben und die Menschen so sein sollten. Naja, und es geht um das erste grosse Verliebtsein. Einige Stellen sind da auch mehr als deutlich. Wer also mit diesem Mädchen und Jungs Kram nichts zu tun haben will, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Trotzdem denke ich, dass „Margos Spuren“ auch etwas für Jungs sein könnte, natürlich eine gewisse Reife vorausgesetzt.

John Green ist in Florida aufgewachsen und beschreibt auch die Gegend um Orlando sehr kritisch. Deshalb auch meine Überschrift. Ha, ha…

Aber er hat auch einen sehr schönen Stil, wenn er Menschen umschreibt: „Solche Leute sind wie festgebundene Heliumballons. Sie zerren an ihrer Schnurr und zerren und zerren, und dann passiert irgendwas, und die Schnur reißt, und sie schweben davon.“ Eine bessere Beschreibung für Margo gibt es wohl nicht…

Also, ich fand das Buch einfach super spannend und nach längerem darüber Nachdenken hat mir auch der Schluss gut gefallen. Mehr wird nicht verraten!

Und obwohl sicher nicht alle Bewohner von Orlando am Rande der Verzweiflung sind, haben mein Papa und ich heute einen „Grin and Bear It Burger“ gemacht. Und was soll ich sagen? Er war absolut köstlich und wir sind auch nicht verzweifelt, denn er war auch noch ruck zuck fertig.

Sieht köstlich aus - und schmeckt auch so!
Sieht köstlich aus – und schmeckt auch so!

Hier kommt unser Rezept:

  • 500 Hackfleisch vom Schwein
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 60 ml Mangochutney (aus dem Edeka oder Asia Laden)
  • Knoblauch, kleine Zehe
  • 1 EL Petersilie (wir haben immer gefrorene da)
  • 1 TL Currypulver
  • je 1 TL Salz, Pfeffer und Paprika
  • 3 Hamburger – Brötchen

Gurke und Tomate zum Dekorieren

Alles, was ihr für den Burger braucht
Alles, was ihr für den Burger braucht
Weil die Gewürze so tolle Farben haben gibt es nochmal ein Extra-Gewürzportrait
Weil die Gewürze so tolle Farben haben gibt es nochmal ein Extra-Gewürzportrait

Das Hackfleisch mit den Gewürzen verkneten, und ab in die Grillpfanne.

So sollen sie aussehen!
So sollen sie aussehen!

So, und jetzt Buch weglegen – und essen. Piep, piep, piep – Guten Appetit!

Das riecht aber lecker!
Das riecht aber lecker!

 

 

6 Responses to "„Margos Spuren“ von John Green – Oder, ich möchte nicht nach Orlando"
  1. Mensch, die Idee mit den Fotos find ich richtig toll, der Burger sieht so lecker aus, dass ich jetzt auch gerne einen hätte!
    Ich werde mir John Green leider nicht so richtig warm. Das Schicksal ist ein mieser Verräter hat mir da noch am besten gefallen, Margos Spuren fand ich ok, aber nicht mehr. Überlege deshalb auch, ob ich den Film unbedingt im Kino sehen muss. Cara Delevigne finde ich auch sehr cool und sie wäre wohl das beste Argument FÜR einen Kinobesuch 🙂

    • Leider, leider geht es noch nicht, dass man einen Burger durch das Netz schicken kann… Aber sie waren wirklich schnell gemacht und lecker! 🙂
      Bei Literatur sind die Geschmäcker eben verschieden, ist ja auch gut so, sonst müssten wir alle dasselbe lesen. 😉 Aber ich werde gleich mal auf deiner Seite stöbern, vielleicht hast du ja einen tollen Tipp für mich! 😉 Trotzdem mag ich John Greens Schreibstil und schaue mir den Film auf jeden Fall an. 🙂
      P.S. Freue mich immer über so tolle Kommentare! 😀 🙂

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