Wenn wir nicht aufpassen, hat es sich am Ende nicht nur ausgebloggt, sondern wir haben auch keine richtigen Freunde mehr.

Montagram #2

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Wieder ist eine Woche rum und es wird Zeit für Montagram #2. Ihr erinnert euch, ab jetzt gibt’s meine Woche in Hashtags! Dann legen wir mal los…

#ichbindemuttiviert

Nein, das ist kein Tippfehler, sondern genauso gemeint, wie es da steht. Lasst es mich kurz erklären: Also, ich habe mir in der letzten Woche vorgenommen, dass ich keine Süßigkeiten mehr essen werde. Na gut, das heißt nicht, dass ich jetzt allen sagen werde, dass sie mir nichts Süßes für den Weihnachtsteller kaufen dürfen. Ich finde, an Weihnachten muss einfach mal ein Griff nach einer kleinen, süßen Leckerei sein.

Aber sonst werde ich mich in der nächsten Zeit zurückhalten. Ach, war ich stolz auf mich. Ich werde vernünftig, welch ein Wunder. Doch jetzt kommt „Mutti“ ins Spiel: Habe ich nach einigen Tagen mal einen kleinen Rückfall und gönne mir eine mit Schokolade überzogene Mandel (Kommt schon, Leute, so eine Mandel ist doch gesund…), dann kommt meine sehr geehrte Frau Mama und nimmt mir all die mühsam zusammen gekratzte Motivation mit einem einzigen Satz:

„Du verzichtest doch gar nicht auf Süßes, das sagst du nur so.“

Das ist echt demuttivierend, Mutti!

(Meine kleine Rache, sie hasst das Wort Mutti. ;))

#ichhabeaussortiert

Ich habe auch nicht nur meine Ernährung umgestellt, sondern auch ein bisschen in meinem Leben herumgekramt.

Erstens: Letzte Woche haben wir ein paar Umräumarbeiten in meinem Zimmer gemacht. Sieht jetzt noch besser aus als vorher. Ich habe nun einen super coolen neuen Schrank mit Hinterleuchtung. Auch ein paar super coole Bilder schmücken jetzt meine Wände, aber davon wird es in den nächsten Tagen einen extra Post geben. Die sind nämlich etwas ganz Besonderes.

Auch mein Schreibtisch ist inzwischen so ordentlich wie noch nie. Da macht Mathe plötzlich Spaß… ähm…

Aber das Bett hat sich natürlich nicht verändert.
Umräumen muss immer mal sein, so leer sieht die Wand jetzt nicht mehr aus. 🙂

Zweitens: Auch mein Freundeskreis wurde etwas umsortiert. Manchmal gibt es eben diese Punkte im Leben, in denen man merkt, dass man eigentlich über gar nichts miteinander reden kann. Ich meine jetzt über vernünftige, uns weiterbringende Tatsachen, nicht, ob jetzt irgendein Junge in der Parallelklasse gut aussieht oder nicht.

Und was ich festgestellt habe ist, dass man über Aktivitäten wie Bandprojekte etc. ganz schnell neue Leute kennenlernt. Leute mit gleichen Interessen, da kann man dann auch mal über interessante Themen quatschen und coole Sachen unternehmen.

Wo wir doch gleich beim nächsten Hashtag sind…

#zublödzumschlittschuhfahren

Nach der letzten Probe unseres Bandprojektes für dieses Jahr wurde ich gefragt, ob ich nicht mit zum Schlittschuhfahren kommen möchte. Klar habe ich zugesagt. Ich dachte, kann man ja mal wieder ausprobieren und Zeit mit Freunden zu verbringen ist sowieso immer schön.

Schlittenfahren kann ich, ob ich damit auf die Eisbahn darf? Ha, ha,...
Hier sehe ich wesentlich stylischer aus, als am Freitag auf der Schlittschuhbahn. Und das liegt definitiv nicht am Outfit. 😉

Leichter gesagt, als getan. Auf der Schlittschuhbahn angekommen, hielt ich mich krampfhaft an der Bande fest und wagte mich nicht zu bewegen. Charli, der Partysmasher. Naja, ich hab mich dann aber doch ein bisschen bewegt, bin aber die ganze Zeit an der Bande langgedümpelt. Und man glaubt es kaum, ab und zu bin ich auch mal 5 cm ohne Festhalten gefahren… Aber nur wenn andere Leute die Bande blockierten und mir nicht anders übrig blieb. 😉

Dann wird ab jetzt eben Schlittschuhfahren geübt, damit ich beim nächsten Mal die Eiskunsttänzerin geben kann…

Okay, das Leben ist leider kein Wunschkonzert, eine Eisprinzessin werde ich wohl nicht. Jedenfalls nicht auf Schlittschuhen, aber Spaß gemacht hat der Abend trotzdem! #wiederholungsbedarf

Hilfe, nein, da gibt es keine Bande!
Vielleicht kann ich ja auf dem See dahinten üben…

#meinneuersongnimmtforman

In der letzten Zeit habe ich immer weiter an einer Melodie gefeilt und meinen Text dazu überarbeitet. Ich war inspiriert und letzte Woche drehte sich dann ganz schön viel um diesen Song.

Meinen Klavierlehrer fragte ich nach Tipps für die Begleitung, meine Gesanglehrerin half mir bei der Vortragsart und unsere Schulprojekt-Band performte ihn mit mir. Diejenigen unter euch, die auch eigene Stücke schreiben, wissen wie toll dieses Gefühl ist, wenn dein Song dann mit der Band gespielt wird und alles super klingt. Da macht das Musikerherz einen großen Freudenshüpfer. Ich bin sehr dankbar, dass ich da so große Unterstützer habe.

Und wenn alles klappt, werden wir den Song auf dem Weihnachtskonzert meiner Musikschule spielen. 🙂

#mamasiehtniedlichausbeimlebkuchenessen

Okay, okay, das ist ein bisschen verwirrend. Aber ehrlich, Leute, vorhin habe ich Mama von der Küche aus beobachtet und sie saß so glücklich auf dem Sofa mit einem riesigem Lebkuchen in der Hand. Dann bewegte sie ihn mit beiden Händen zum Mund, biss hinein und schaute mich mit großen Augen an. Och Gottchen, das war schon echt niedlich. Stellt euch jetzt einfach eure Mutter vor, wie sie sich wie ein Kind über einen Lebkuchen freut.

Und nein, ich habe keinen Lebkuchen verspeist, ich hatte ja die Schokomandeln. 😉

Selbst gebackene Lebkuchen, das ist pures Glück, oder?
Und wenn du denkst, dass Mami niedlich aussieht, dann ist sie niedlich. Das ist auch eine Form von Glück. Punkt! 🙂

Jetzt hab ich euch den Montag versüßt, nicht wahr?

Und wenn ihr mal traurig seid, denkt ihr einfach daran: Mama + Lebkuchen = Freude!

Das war es auch schon wieder an diesem Montag. Zugegeben, mein Montagram heute war ein bisschen länger und vielleicht auch ein bisschen albern, aber das muss doch mal sein, nicht wahr? Gerade am Montag können wir ein bisschen Spaß gebrauchen.

Jetzt wünsche ich euch schonmal eine tolle Woche. Meine ist vollgestopft mit Tests und Klassenarbeiten. Da kommt Freude auf. 😉

4 Responses to "Montagram #2"
  1. Schade, dass man leider nicht nur durch einen neuen Schreibtisch die Lust auf Mathe steigern kann… das wäre mal was! 😉

    Schlittschuhfahren kann ich übrigens auch überhaupt nicht! Hab ich bisher aber auch tatsächlich nur ein paar Mal gemacht; vielleicht habe ich mich auch deswegen jedes Mal so angestellt. 😉

    • Hallo Christine,
      da bin ich echt erleichtert, dass du es auch nicht kannst. Als kleines Mädchen sind wir öfter Schlittschuh laufen gegangen, aber ich bin eben ein Angsthase und nachdem dann im Bekanntenkreis eine Freundin übel gestürzt ist, hatte ich doppelt Angst (oder eine Ausrede) ;). Aber es sieht soooo schön aus, wenn man es kann…. 🙂

      Also, für Lust auf Mathe würde ich einiges in Kauf nehmen… 😉
      Liebe Grüße
      Charli

  2. Liebe Charli,
    gerade die Adventzeit hast du dir ausgesucht um auf Süßigkeiten zu verzichten? Da bist du aber richtig mutig! 😉
    Ich wünsch dir dabei ganz viel Kraft! 😉
    Das mit dem Eislaufen kenne ich… Ich dachte immer ich sei gut darin und dann war ich mal mit einer Freundin in Litauen auf einer Eislaufbahn, wo irgendwie alle Mädls voll die Profis waren. Ich bin mir richtig blöd vorgekommen, weil ich immer wieder zurück zur Bande (zur Sicherheit) gefahren bin.
    Alles Liebe,
    Mira

    • Liebe Mira,
      naja, so ganz werde ich das auch nicht durchhalten. Aber ich dachte, wenn ich im Vorfeld schon ein bisschen verzichte, fällt mir das Reduzieren in der Weihnachtszeit eventuell leichter. Aber es kostet wirklich viel Kraft. 🙂
      Also, darf ich mich auf gar keinen Fall in Litauen zum Eislaufen verabreden. Da wäre ich dann verloren… 😉
      Liebe Grüße
      Charli

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