Schaut euch den Film an! :)

Start in die Ferien: „Simpel“ und gut!

Trotz Ferienbeginn stelle ich euch heute mal ein Buch vor, dass wir im Deutschunterricht lesen „dürfen“.

Es heißt ganz einfach „Simpel“ und ist von  Marie-Aude Murail.

Die Geschichte handelt von zwei Brüdern, einer ist 17 und der andere 22 Jahre alt, aber geistig behindert. Beide ziehen gemeinsam in eine WG in Paris, was zu einigen Verwicklungen führt, denn die anderen WG-Bewohner nehmen die Behinderung von Barnabé, genannt Simpel, nicht ernst.

Das Buch „Simpel“ ist schnell durchgelesen und es gibt sehr viele rührende Momente im Leben von Simpel und seinem Bruder Colbert. Einige Stellen im Buch haben mir Anlass gegeben, darüber nachzudenken, wie es wäre, für einen geistig Behinderten verantwortlich zu sein. Würde ich es schaffen?

Ich finde es absolut bewundernswert, wie sich Colbert und die anderen WG-Bewohner um Simpel kümmern. Auch wenn Simpel ein durch und durch liebenswerter Mensch ist, ist es für seine Umgebung nicht immer leicht ihn zu betreuen.

Simpel hat einen kleinen Stoffhasen, namens Monsieur Hasehase, dem er all seine Gedanken anvertraut und der anfänglich sein einziger „Freund“ ist. Simpel drückt mit diesem Plüschhasen sehr oft seine eigenen Gefühle aus.

Ich fand das Buch ganz toll! Es gibt im Deutschunterricht ja nicht immer nur gute Bücher, aber „Simpel“ hat mich begeistert. Falls ihr es also nicht in der Schule lesen „dürft“, empfehle ich euch, es aus der Bibliothek auszuleihen oder euch zu kaufen!

"Simpel" von Marie-Aude Murail hat mich begeistert. Die Erdbeeren übrigens auch.
Frisch gepflückt und frisch gelesen

4 Responses to "Start in die Ferien: „Simpel“ und gut!"

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