Mami zwingt mich ja auch... ;)

Zeit für Magie – „Wunderlicht“ von Brian Selznick

Wer einmal ein Buch von Brian Selznick gelesen hat, wird es so schnell nicht vergessen und seine wunderschönen Zeichnungen bleiben für immer in Erinnerung.

So ging es mir bereits mit „Die Entdeckung des Hugo Cabret“. Und als ich „Wunderlicht“ im Sommer 2014 zum Zeugnis bekam, konnte ich es kaum erwarten, darin zu blättern.

Die Geschichte spielt diesmal in New York City und verbindet wieder Wirklichkeit und Fiktion auf wundersame Weise. Parallel zum Text erzählt der Autor eine andere Geschichte in seinen Bildern und erst langsam versteht man, dass beide Geschichten miteinander verbunden sind.

Aber ich will hier gar nicht zu viel verraten, denn Ihr sollt die Spannung und die Magie von Brian Selznick selbst entdecken.

Das Buch ist so fabelhaft, dass auch meine überkritische Frau Mama es innerhalb eines Tages verschlungen hat.

Es eignet sich somit auch als Geschenk für Erwachsene. Ihr redet also Oma ein, dass „Wunderlicht“ ein ganz tolles Buch für Mama ist und bringt es auf diesem Wege in Euren Besitz. Clever, oder?

Und Eure Mama wird unendlich stolz auf Euch sein, dass Ihr so tolle Literaturkenntnisse habt.

Aber auch für Großmütter von lesefaulen Enkeln ist „Wunderlicht“ eine prima Idee. Der Text liest sich schnell und durch die vielen wunderschönen Illustrationen werden auch Kinder die Lesen eigentlich uncool finden das Buch lieben. Ja, es soll tatsächlich Mädchen und Jungen geben, die kein Interesse an Büchern haben. Ich halte dies ja für eine Legende, es liegt sicher nur daran, dass diese noch nichts von Brian Selznick gelesen oder gesehen haben.

Da ich bereits beim Lesen von „Wunderlicht“ wusste, dass wir nach New York fliegen werden, habe ich mir die Schauplätze der Geschichte gut gemerkt um sie dann selbst zu erkunden.

Ganz weit oben auf meiner Liste stand das American Museum of Natural History, in dem ein Großteil der Handlung spielt. Dieses Museum ist einfach toll und absolut sehenswert. Wir haben uns den ganzen Tag dort aufgehalten und sind auf den Spuren der Hauptfiguren Rose und Ben gewandelt.

Ach ja, apropos Ben, auch auf Ben Stillers Spuren wandelten wir. Oder habt Ihr „Nachts im Museum (Teil 1 und 2)“ nicht gesehen? Im Kino läuft gerade der Dritte Teil und ich kann ihn Euch nur empfehlen.

So, nun zurück zum Museum: Wir waren dort natürlich auch in dem berühmten Hayden Planetarium und haben dort einen sehr ungewöhnlichen Hund gesehen. Dieser Hund, und es war kein Blindenbegleithund hat sich ganz aufmerksam die Vorstellung im Planetarium angesehen. Wir wissen jetzt nicht, ob er eine Reise ins Weltall plant, oder ein Nachfahre von Laika ist, aber uns hat er mächtig beeindruckt.

Auf jeden Fall liebe ich diese Art Geschichten aus denen ich etwas Interessantes mitnehmen kann und meine Phantasie angeregt wird. Brian Selznick ist darin ein absoluter Meister und seine Zeichnungen sind unglaublich schön.

Und aus diesem Grund gibt es hier demnächst noch einen Selznick. Ich habe nämlich in einer super tollen Buchhandlung in San Francisco noch ein Buch von ihm gefunden und es gleich im Urlaub schon durchgelesen. Habt Ihr schon mal vom Großen Houdini und seiner Box gehört? Nein, na dann seit gespannt!

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