Auch eine Kindheitserinnerung aus der Toskana. Mit Wolpi, meinem Lieblingskuscheltier. Den gibt es natürlich noch, er ist ganz platt gedrückt, vom vielen Daraufeinschlafen.

Abschied von der Kindheit – Muss das sein?

Hallo, da bin ich wieder. Frisch aus der Toskana zurück. Erholt und voller Tatendrang, werde ich jetzt wieder durchstarten, denn so ruhig war es lange nicht auf meinem Blog. Ich habe die Auszeit in der Toskana wirklich genossen und auch gar kein schlechtes Gewissen aufkommen lassen. Mein Blog ist ja schliesslich mein Hobby. Und auch ein Hobby darf mal Pause machen. Ausserdem wird dieser Monat ganz im Zeichen meiner Jugendweihe, also des Erwachsenwerdens stehen und da gibt es auch noch einiges zu tun. Erwachsen werden, zum Beispiel. Aber wie geht das? Und heißt das auch, dass ich Abschied von der Kindheit nehmen muss?

Also, viel zu tun…

Naja, und nebenbei gehe ich ja auch noch zur Schule, ha, ha. Ab und zu sollte ich mich da auch um ein paar Dinge kümmern, denn ich würde gern ein schlauer Erwachsener werden. Obwohl ich manchmal finde, dass wir einige Sachen erst durch das Leben und Entdecken lernen. Nicht alles wird uns in der Schule beigebracht.

Viele Dinge prägen sich bei mir eher durch eigenes Erleben, wie zum Beispiel durch Reisen oder Gespräche mit interessanten Personen ein. Wir sollten also auch ausserhalb des Unterrichtes unsere Augen und Ohren offen halten, damit das mit dem Erwachsenwerden klappt. Denn das bringen uns die Lehrer ganz sicher nicht bei, dieses Erwachsensein.

Dafür gibt es kein Unterrichtsfach, oder?

Vielleicht wäre das auch merkwürdig, dann würden wir vielleicht alle am Ende gleich sein. Wer will denn so etwas? Aber ab und zu wäre eine kleine Anleitung gar nicht schlecht, oder eine offene Diskussion über die Vorzüge und Nachteile unseres Erwachsenwerdens. Ja, klar, unsere lieben Eltern haben da auch ihre Ansichten und leiten uns gern an, aber manchmal ist die Sicht eines anderen Erwachsenen auch nicht uninteressant. Aber ob dies jetzt unbedingt ein Lehrer sein sollte? Ich weiss nicht.

Ihr merkt schon: Die Charli hat sich mal wieder ein paar Gedanken gemacht. Und mal wieder haben sie irgendwie mit dem Erwachsenwerden zu tun. Und mit Abschied.

Mit Abschied von der Kindheit

So knapp vor der Jugendweihe werde ich wohl etwas sentimental. Vielleicht war es aber auch Italien mit all meinen Kindheitserinnerungen. Wir fahren schon seit vielen Jahren nach Italien und so habe ich wirklich viele schöne und zum Teil auch sehr unterschiedliche Erinnerungen. In manchen albere ich auch noch mit meinem Bruder herum, der inzwischen ja nur noch mitkommt, wenn es in coole Städte wie London geht. Für Familienurlaub in der Toskana ist er inzwischen zu alt, oder nicht alt genug. Was auch immer.

Abschied von der Kindheit, würde das auch heißen, ich muss mich von Wolpi verabschieden? Nö, das mache ich nicht...
Auch eine Kindheitserinnerung aus der Toskana. Mit Wolpi, meinem Lieblingskuscheltier. Den gibt es natürlich noch, er ist ganz platt gedrückt, vom vielen Daraufeinschlafen.

Geht es euch auch so, dass bestimmte Orte euch besonders zeigen, dass ihr grösser werdet?

Spielplätze zum Beispiel, oder die alte Grundschule, aber auch Omas Garten ist so ein Ort. Es ist wahrscheinlich so, weil man dort spürt, dass man sich verändert, manche Dinge anders sieht. Aber diese Erinnerungsorte bleiben irgendwie gleich, oder unser Gedächtnis spielt es uns so vor. Manche Orte passen immer noch zu uns, aber aus manchen Fleckchen sind wir irgendwie rausgewachsen, wie aus zu klein gewordenen Schuhen. Aus der Grundschule zum Beispiel, die passt nicht mehr zu uns und das fühlt sich ja auch richtig an. Aber Omas Garten zum Beispiel passt immer, das ist ja wohl klar! Egal ob das mit dem Abschied von der Kindheit sein muss, oder nicht.

Und unser zu Hause wird auch immer mit unserer Kindheit verbunden sein. Genau wie für mich die Toskana immer ein Stückchen Kindheit bleiben wird, auch wenn ich jetzt nicht mehr vor den Spielzeugläden stehen bleibe und so lange traurig gucke, bis wir reingehen. Ich habe das jetzt bei den vielen Designergeschäften mal probiert und siehe da… es klappt auch. Zu mindestens mit dem Reingehen, gekauft wird da leider nicht immer etwas…

Och, menno! Im Gegenteil, ich musste mir doch das ein oder andere Mal anhören, dass ich mir so etwas ja kaufen kann, wenn ich dann erwachsen bin. Na, toll! Also ist doch ein Abschied von der Kindheit nötig. Aber nur für Designersachen. 😉

Ansonsten müssen wir uns wohl doch noch nicht von der Kindheit verabschieden.

Schon gar nicht, wenn wir es nicht wollen. Soll jeder selbst entscheiden. Manche können ja gar nicht schnell genug erwachsen werden, aber ich geniesse meine Kindheit auch ganz sicher noch nach der Jugendweihe. Das weiß ich jetzt schon. Ich mache das ein bisschen so wie die Kätzchen. Da sagt man doch auch, dass Katzen, die bei Menschen leben, immer Babykätzchen bleiben. Das finde ich gut! 😉

Wir verändern uns ganz sicher ein bisschen, aber manche Dinge sind eben für ewig. Schöne Erinnerungen zum Beispiel!
Na, hier habe ich ja auch als kleine Charli schon gern geshoppt wie eine Erwachsene! Ich gucke etwas traurig, offensichtlich gab es nicht alles, was ich eigentlich wollte. 😉
Das ist natürlich nur zu seinem Schutz. ;)
„Wolpi“ wird bei mir immer Kindheitserinnerungen hervorrufen, auch wenn er jetzt meist zu Hause bleibt.

Es gibt auch noch ein paar aktuelle Bilder von unserem Urlaub, aber wir müssen erstmal die Fotos sichten. Ausserdem war ich in Nostalgielaune. Muss auch mal sein.

Wie waren denn eure Ferien, oder habt ihr jetzt erst frei? Bin gespannt auf eure Geschichten!

 

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