...und ein lustiges Foto für Insta, oder so.

Entspannt reisen, geht das?

Bald sind Sommerferien und dann beginnt für viele die Reisezeit. Dies heißt nicht selten, dass wir uns auf eine mehr oder weniger lange Anreise vorbereiten müssen. Ob mit Auto, Bahn oder Flieger, ist da manchmal ganz egal. Es ist meistens einfach nur laaaaangwwweiiiilig… 🙂

Entspannt reisen, heißt der Zauberspruch. Aber wie?

Denn damit der Urlaub nicht schon am ersten Tag mit einem riesigen Familienkrach beginnt, habe ich ein paar Tipps für euch. Ob sie etwas für euch und eure Familie sind, müsst ihr dann natürlich selbst entscheiden. Uns haben sie jedenfalls geholfen. Also, ein Versuch ist es wert.

Gut geplant, ist halb gewonnen

Meine Eltern planen unsere Reisen immer sehr gern selbst. Das hat den Vorteil, dass man auch die Anreise selbst gestalten kann, gerade wenn man sowieso mit dem Auto fährt. Aber auch bei einer Flugreise mag ich es, wenn wir entspannt reisen und ganz relaxt am Flugplatz ankommen. Das klappt nicht immer, aber wir arbeiten daran.

Nichts ist schlimmer, als wenn es schon vor dem Einchecken den ersten Zoff gibt.

Oder man feststellt, dass man irgendwas Wichtiges vergessen hat. Das kann man verhindern indem man sich im Vorfeld einfach eine Liste mit den wichtigen Dingen, die man unbedingt braucht, anlegt. Pässe zum Beispiel und Geld, oder die Brille. Wäre ja irgendwie blöd, wenn man dann vom Empire State Building guckt und nichts sieht, oder? Eine Sonnenbrille kann man ja schnell nachkaufen, aber eine richtige Brille mit Stärke ist sicher nicht so schnell zu beschaffen.

Während man seine Sachen dann einpackt, streicht man die Punkte auf der Liste einfach durch und sieht schnell, was noch fehlt.

Ohne Brille wären auch die Wolkenkratzer in New York zu klein. ;)
Ohne Brille wären auch die Wolkenkratzer in New York zu klein. 😉
Naja, ich hätte es mir dann auf unseren Fotos ansehen können... Live ist es allerdings beeindruckender!
Naja, ich hätte es mir dann auf unseren Fotos ansehen können… Live ist es allerdings beeindruckender!

Meine Mami hat früher solche Packlisten immer meinem Brüderchen auf die Klassenfahrten mitgegeben, damit er auch alle Klamotten wieder mitbringt. Er hat nämlich gern mal etwas vergessen. Aber die Listen haben nicht wirklich geholfen, denn er hat sie einfach ignoriert, ha, ha… 🙂 Dann nützen sie natürlich nichts. Aber wir reden hier ja nicht vom wieder mitbringen, hier geht es ja erstmal um das richtige Packen fürs Ankommen.

Entspannt gepackt haben wir. Und wie geht es jetzt mit dem entspannt reisen?

Das Nervigste ist für viele ja die Anreise selbst und so haben wir für uns beschlossen, dass unser Urlaub immer schon mit dem Einsteigen ins Auto beginnt.  Der Weg ist das Ziel! Kennt ihr doch!

Das heißt im Klartext: Meine Eltern versuchen immer die Anreisefahrten so zu legen, dass wir genug Zeit für kleine Zwischenstopps haben. Da trinken wir dann leckere Smoothies, essen ein Eis oder kaufen eventuell ein paar schicke Zeitungen. Mami und Papi decken sich dann mit genug Kaffee ein und weiter gehts!

Ich finde Zeitungen auf langen Strecken nicht so anstrengend. Bücher lesen kann ich im Auto nicht so lange, aber Hörbücher sind natürlich auch cool.
Ich finde Zeitungen auf langen Strecken nicht so anstrengend. Bücher lesen kann ich im Auto nicht so lange, aber Hörbücher sind natürlich auch cool.
Ich probiere auch gern Getränke aus, die es bei uns nicht gibt. Das hier war übrigens sehr lecker und ohne Zucker, ist aber offensichtlich nur in Österreich zu bekommen.
Ich probiere auch gern Getränke aus, die es bei uns nicht gibt. Das hier war übrigens sehr lecker und ohne Zucker, ist aber offensichtlich nur in Österreich zu bekommen.

Diese kleinen Zwischenstopps liebe ich, denn danach ist man wieder frisch und kann die Vorfreude auf den Urlaub, oder auf zu Hause (Rückfahrt) genießen. Entspannt reisen, eben.

Wenn es passt und man an einem schönen Ort ist, kann man ja auch noch einen kurzen Spaziergang einplanen. Das ist gut für den Körper! Einen gaaaaanz kurzen, ist doch klar. Wir sind Teens, wir mögen keine langen Spaziergänge…

Manchmal reicht auch eine kleine Hampelei....
Manchmal reicht auch eine kleine Hampelei….
...und ein lustiges Foto für Insta, oder so.
…und ein lustiges Foto für Insta, oder so.

Kleine Entdeckungen zwischendurch machen das Reisen spannender

Bei unseren Autofahrten haben wir auch schon ganz viele unerwartete Dinge entdeckt und dann ist es cool, wenn man ein bisschen Zeit hat, sich diese auch anzuschauen.

So war es bei uns mit Stonehenge . Ja, genau das lag einfach so am Straßenrand, als wir aus Cornwall zurückkamen. Auch die „Viba Nougatwelt“ haben wir so entdeckt. Und da wäre ich ja wohl verrückt geworden, als alter Nougat-Junkie, wenn wir keine Zeit gehabt hätten, uns dort mit Nougatvorräten einzudecken. Eine weitere Entdeckung war auch noch der Sherwood Forrest in England, da haben wir unsere Zwischenpause dann ganz unerwartet im Reich von Robin Hood gemacht. Bis dahin wusste ich noch nicht mal, was der Sherwood Forest ist und schon gar nicht wo. 😉

Eine positive Stimmung ist natürlich immer Grundlage, wenn man entspannt reisen möchte

Also, ihr seht schon, es lohnt sich auch mal aus dem Autofenster zu schauen und nicht nur auf euer Handy. Sonst fahren eure Eltern einfach an den coolsten Plätzen vorbei. Bei Flugreisen geht das ja nicht, es sei denn ihr reist mit Fallschirm und wagt einen Absprung. Das war ein Scherz, nicht das ich hier jetzt für irgendwelche Absprünge verantwortlich gemacht werde.

Entspannt reisen: Manchmal sieht man aber auch einfach nur Straße...
Entspannt reisen: Manchmal sieht man aber auch einfach nur Straße…
...und Berge.
…und Berge.
...oder Mami
…oder Mami

Reisespiele sind immer cool, also denkt euch was aus!

Ja, und ab und an machen wir dann auch irgendwelche Autofahrt-Spielchen. Zum Beispiel raten wir dann, ob in dem Auto an dem wir vorbei fahren eine Frau oder ein Mann sitzt und spinnen dann irgendwelche Geschichten, wo er oder sie gerade hinfahren. Am coolsten sind unsere Tunnel-Ratespiele in Italien oder Österreich. Da raten wir dann wie lang der nächste Tunnel sein wird. Da man dort alle paar Meter durch einen Tunnel fährt, kann man sich die Zeit damit ganz gut vertreiben.

Und manchmal spielt man dann auch nur das Fragespiel: "Wann sind wir da?" - Solltet ihr aber nicht zu oft spielen... Eltern mögen dieses "Spiel" nicht so gern!
Und manchmal spielt man dann auch nur das Fragespiel: „Wann sind wir da?“ – Solltet ihr aber nicht zu oft spielen… Eltern mögen dieses „Spiel“ nicht so gern!

Vielleicht konntet ihr mit dem einen oder anderem Tipp etwas anfangen. Auf jeden Fall ist es wichtig, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, wie man sich die Zeit vertreiben könnte.

Gute Musik und leckere Verpflegung!

Stellt ihr euch eigene Reisemusik zusammen, oder macht eine Reise-Fotostory mit dem Handy. Oder ihr backt leckere Reise-Muffins und packt ein paar Leckereien für ein Reisebuffet zusammen. Eure Eltern werden es lieben und ihr seit nicht von den Verpflegungsangeboten unterwegs abhängig. Wenn ihr noch eine Decke im Auto habt, könnt ihr euch einfach eine schöne Wiese suchen und macht ein Picknick am Strassenrand. Natürlich nur dort, wo es erlaubt ist. 😉 Ihr solltet es euch einfach schön gemütlich machen und positiv denken:

Schliesslich gibt es ohne Anreise auch keinen Urlaub, oder?

Ich freue mich schon auf unseren nächsten Trip!
Ich freue mich schon auf unseren nächsten Trip!

Im Übrigen sind diese Bilder auch bei einer langen Tour entstanden, nämlich auf unserm Weg in die Toskana. Nein, die Bilder vom Empire State Building wurden natürlich nicht während einer Autofahrt aufgenommen, sondern vor zwei Jahren in New York. Ja, wo denn sonst, ha, ha…

 

 

 

 

2 Responses to "Entspannt reisen, geht das?"
  1. Ich habe gerade minutenlang auf dein Uhrband gestarrt, und mir überlegt, ob die Gravur „BERING“ heißt. Ich trage nämlich selbst eine Uhr dieser Marke, die das selbe Milanaise-Armband hat, und es ist das schönste Schmuckstück, das ich mir je gekauft habe. Meine ist schwarz und das Ziffernblatt ziemlich klein – da musste ich eine ganze Weile danach suchen, denn inzwischen schienen ja wahre „Wecker“ am Handgelenk modern zu sein… 🙂

    • Nein, die Uhr ist von SKAGEN. Aber ich habe mich tatsächlich zwischen einer BERING und einer SKAGEN Uhr entschieden. War nicht leicht! Es war das Geburtstagsgeschenk meiner Eltern zu meinem 14. Aber wahrscheinlich fällt sie schone eher in die Kategorie „Wecker am Handgelenk“. Doch ich liebe sie und es ist auch tatsächliche bei mir das Einzige, was ich jeden Tag umbinde.

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