Perfekt für ein Picknick im Park!

Ein Spaziergang durch den Spätsommer 

Ein Windhauch begrüßt mich, als ich von der Treppe auf den mit Sand bedeckten Boden des frühmorgendlichen Park springe. Ich atme tief ein und sauge die frische Spätsommerluft ein. Es duftet nach feuchtem Gras.

Ich gehe langsam den schmalen Weg entlang. Das Knirschen des Sandes unter meinen Schuhen dringt an mein Ohr. Ein Geräusch, das ich nur allzu gut von meinen langen Spaziergängen mit Mama und Papa kenne, als wir die Wiesen entlang gegangen sind. Bis zur Elbe und wieder zurück…

Die Erinnerungen steigen in mir auf und sie treiben mich zu einem anderen, steinigen Pfad, der weiter zur Elbe führt. Das Rauschen des Wassers höre ich nur leise, wie durch einen Tunnel.

Eine leichte Windböe streift meine Haut und lässt mich frösteln. Ich kuschele mich in meine flauschige Strickjacke und gehe weiter.

Über die noch feuchte Wiese, gleich neben dem Pfad, führt eine Abkürzung zur Elbe. Ich renne durch die saftig grünen Gräser, während meine Haare über meinen Schultern wild flattern.

Der Morgentau befeuchtet meine Knöchel und ein paar vereinzelte Wassertröpfchen dringen durch meine Schuhe zu meinen Zehen. Das Gras kitzelt an meinen Beinen und ein Lächeln huscht über meine Lippen.

Als ich den senkrecht verlaufenden Pfad erreiche, bleibe ich stehen und schaue das Ufer hinunter in die kleinen Wellen, die aussehen, als spielten sie auf der Wasseroberfläche fangen.

Als ich den Weg hinunterschaue, sehe ich einen hübschen grau-blauen Vogel, der mich still beobachtet. Er hat den Kopf leicht schräg gelegt und fliegt mit einem leisen Geräusch fort, als ich mich in seine Richtung drehe.

Ich lasse meinen Blick über die Wiesen seitlich von mir schweifen und sehe, wie die vereinzelten Sonnenstrahlen zwischen den hellgrauen Wolken hervorblitzen und ein wunderschönes Licht auf das Gras werfen. Die Gräser wiegen sich im Wind, als würden sie tanzen. Bunte Punkte blitzen zwischen dem Grün hervor.

Von weiter hinten vernehme ich leises Gelächter. Menschen sitzen und reden. Kinder spielen. Hunde rennen umher.

Obwohl der Park so leer scheint, ist er voll mit glücklichen Menschen, die Spaß haben.

Am anderen Ende der Wiese sehe ich ein paar Jugendliche mit Zetteln in den Händen. Und wieder woanders sitzt ein alter Herr, der der Elbe beim Fließen zuschaut.

Ein kleiner Schmetterling flattert an mir vorbei. Er fliegt weiter und weiter, bis er in dem kräftigen Grün der Natur verschwindet.

Ich schliesse meine Augen und stelle mir vor, ein Schmetterling zu sein. Über die Wiesen hinweg zu schweben und in der Luft zu tanzen.

Dieser wunderschöne Tagtraum verschlingt mich Stück für Stück, bis ich voll und ganz in ihm verschwunden bin.

Und er darf nie enden…


 

Aufwachen! Unser gemeinsamer traumhafter Spaziergang durch den wunderschönen Park ist nun leider vorbei, aber ich habe noch etwas für euch:

Wenn ihr vielleicht mit eurer Familie oder Freunden einen ähnlichen Spaziergang machen wollt, nehmt euch doch diese herzhaften Mini-Gugelhupfe und ein paar Decken mit, dann könnt ihr einfach weiter träumen.

Perfekt für ein Picknick im Park!
Perfekt für ein Picknick im Park!
Packt euren Picknickkorb und ab nach draussen…
Packt euren Picknickkorb und ab nach draussen…

Das Rezept für die kleinen Küchlein kommt sofort.

Ihr braucht:

  • 75 ml Sonnenblumenöl
  • 2 Eier
  • 200ml Buttermilch (wir hatten nur Naturjoghurt, ging auch)
  • 220 g Mehl
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • Gewürze nach Wahl, wir hatten Oregano und Kräutermischung „Toscana“
  • Salz / Pfeffer
  • 75 g Salami
  • 100g geriebener Gouda (oder auch Parmesan, was ihr wollt)

Den Backofen heizt ihr auf 200 Grad vor, dann gebt ihr das Sonnenblumenöl, die Eier und die Buttermilch in eine Schüssel und verrührt es gut.

In einer weiteren Schüssel wird das Mehl mit dem Backpulver und den anderen Gewürzen vermischt. Dann die gewürfelte Salami und den Käse dazugeben. Wenn ihr am Ende die Gugelhupfe noch mit Käse überbacken wollt, hebt euch etwas davon auf.

Jetzt gebt ihr die Mehlmischung zur Eiermasse und verrührt alles kräftig.

Nun gebt ihr den Teig in die gefetteten Gugelhupfförmchen. Macht die Mulden nicht ganz voll, der Teig geht noch auf. Wir haben so eine 18-er Gugelhupfform und haben diese 2,5 mal gefüllt. Am Schluss haben wir die Küchlein schon heraus genommen und oben den Käse darauf gegeben und sie nochmal überbacken.

Ausserdem könnt ihr auch nach dem Abkühlen in das Loch der Gugelhupfe Butter oder Frischkäse füllen, dass ist für ein Picknick besonders toll. Spart Platz und man braucht kein Besteck.

Die Backzeit betrug bei uns ca. 15 Minuten, aber das solltet ihr euch ausprobieren. Die Gugelhupfe dürfen so richtig goldbraun und knusprig sein.

Na dann, viel Spass im Park!

P.S. Übrigens ist der Text oben, eine Arbeit aus dem Deutschunterricht. Ich hatte euch ja hier berichtet, dass wir unsere Empfindungen beim Parkspaziergang aufschreiben sollten.

Die herzhaften Mini-Gugelhupfe werden wir jetzt sicher öfter machen!
Die herzhaften Mini-Gugelhupfe werden wir jetzt sicher öfter machen!
2 Responses to "Ein Spaziergang durch den Spätsommer "

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