Der Tag nach dem Wochenende: Montag

Na, hattet ihr ein schönes Wochenende und habt euch gut erholt? Oder habt ihr die freien Tage genutzt, um Partys zu feiern?

Nein, natürlich nicht. Ihr habt das ganze Wochenende fleissig für die Schule gearbeitet, oder eine neue Sprache erlernt. Ist doch klar, wir Kids von heute sind halt so. Faul sein, was ist das? Kennen wir nicht! Ha, ha…

Na gut, ich gebe es zu: Ich bin gern auch mal faul! Okay, jetzt ist es raus! Ich hoffe, ihr seid jetzt nicht enttäuscht.

Es soll ja auch Menschen geben, die können das nicht, dieses Faulsein. Die können nicht einfach nur rumsitzen und unnötige Dinge tun. Die wollen immer ein Ergebnis.

Vielleicht ist das auch so eine Sache, die uns während des Erwachsenwerdens noch bevorsteht. Erwachsene haben oft das Gefühl ihre Zeit zu verschwenden. Ihr kennt das sicher, wenn Mami, Papi oder ein Lehrer der Meinung ist, dass man mit bestimmten Dingen seine Zeit verschwendet. Oft sind es auch noch Dinge, die uns besonders viel Spass machen.

Kann man eigentlich seine Zeit verschwenden? Wo landet denn die verschwendete Zeit? Gibt es einen Mülleimer für Zeit?

Klar, manche denken vielleicht auch die Zeit in der Schule sei verschwendet. Aber auf solche Diskussion lasse ich mich jetzt gar nicht ein, denn im Grossen und Ganzen liegt es da an uns selbst, ob wir die Zeit in der Schule tatsächlich verschwenden. Vielleicht habt ihr meinen Post zum Thema „Tipps und Tricks für stressige Schulsituationen“ noch nicht gelesen, da habe ich mir auch schon einmal Gedanken dazu gemacht.

Und ja, es gibt tatsächlich ein paar Themen und Fächer im Schulalltag, die man wesentlich sinnvoller nutzen könnte.

Aber mein Thema ist heute eben nicht die sinnvolle Zeitnutzung, sondern einfach die entspannende Zeitverschwendung. Und da sind wir wohl auch schon bei der Beantwortung der Frage, ob man Zeit auch verschwenden kann.

Ich finde, wenn euch das Faulsein entspannt und ihr euch danach gut fühlt, dann war es eben einfach mal nötig. Es sollte vielleicht nur kein Dauerzustand sein. Aber diese Gefahr besteht ja sowieso nicht, denn es gibt den Montag. Unseren Retter.

Genau, der Montag rettet uns vor dem „Für-immer-faul-sein“. Und deshalb ist der Montag ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Tag in der Woche.

Wir werden also ab jetzt den Montag gut finden und ihn nicht mehr so sträflich behandeln, so als wäre er ein Untag.

Der Montag wird jetzt nicht mehr sträflich behandelt. Nein das ist kein Sträflingshirt, es ist ein Streifenshirt. Und die machen bekanntlich gute Laune!
Der Montag wird jetzt nicht mehr sträflich behandelt. Nein das ist kein Sträflingshirt, es ist ein Streifenshirt. Und die machen bekanntlich gute Laune!

Wir werden uns auf den Montag freuen. Wir werden uns ein fröhliches Shirt anziehen und uns ganz besonders auf das frühe Aufstehen am Montag freuen. Vielleicht werden wir ab sofort sogar noch früher aufstehen, um uns am Montagmorgen Bananen-Pancakes zu zaubern…

Ach, vielleicht könnte das auch Mami für uns übernehmen, sie braucht doch am Montagmorgen auch eine Extraportion Motivation, oder?

Naja, ich denke, ihr versteht das Prinzip: Wir denken ab sofort positiv über den Montag und freunden uns mit ihm an. Vielleicht klappt es mit uns, muss ja nicht unbedingt Liebe sein. Freundschaft ist auch ausreichend… Und streiten darf man sich trotzdem mal, wenn der Montag mal wieder besonders zickig ist.

Ausserdem können wir da mal wieder so ein Anti-Mainstream-Ding daraus machen, denn alle hassen den Montag. Und wir? Wir sind doch nicht wie alle, oder?

Es lebe der Montagmorgen!

P.S. Hoffentlich ist bald Wochenende! 😉

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